Monatsspruch September 2019

Nachricht 01. September 2019

Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?

Matthäus 16,6

September-Gedanken

September – reife Früchte, goldene Sonnenstrahlen, erste Fäden des Altweibersommers, die sich zwischen Grashalmen spannen. Selten ist der Himmel so tiefblau neben den buntgefärbten Blättern. Gelb, gold, rot, orange, grün, braun – farbenfroh ist der Herbst. Meine Lieblingsfarben.

Zeit zu schauen und zu sammeln. Gute Gedanken an den Sommer, Sonnenstrahlen gegen die Kälte, Worte gegen die Stille, Farben gegen das Grau. Schätze, die die Seele bewahren kann. Für kein Geld der Welt zu kaufen. Während ich diese Gedanken verfasse, klingt es in den Nachrichten anders: Politiker, die an sich und nicht an andere denken, der Welt ihre Gesetze aufdrücken wollen.

Wie viel Erde braucht der Mensch? Wie lernt man, dankbar und glücklich zu sein? In der Kirche lernt man beten: bitten und danken. Klage und Freude gehören zusammen, beides gilt es zu teilen. Wer dankbar ist, wird glücklich. Das Wichtigste im Leben empfängt man mit leeren Händen. Und es heilt die Seele, macht sie reich. Viel Schönes liegt in der Luft.

„Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?!“ Mit dem Monatsspruch wünsche ich Ihnen in diesem Monat viele goldene Begegnungen, die Ihrer Seele guttun. Bei der Jubelkonfirmation, beim Singen im Beatles-Gottesdienst, zwischen Kuchen und Keramik, mit Kindern, mit Freunden oder allein.

In Ihrem Leben.

Foto: Malin Münkner