Eine Projekt-Vorstellung

Nachricht 01. Juni 2019

Mitte April wurde von unserem Kirchenvorstand „grünes Licht“ für ein Projekt gegeben, das den Außenraum rings um das Alte Pastorenhaus mit Leben erfüllen soll. Gemeindemitglied Barbara Hartz-Bentrup (Dipl. Ing. FH Fachrichtung Gartenarchitektur) hatte eine kostenlose Planung vorgelegt, die nun umgesetzt werden wird. Voraussichtlich wird sie sich bis in den Herbst hinziehen, da manche Pflanzen wie beispielsweise bestimmte Rosen erst später wieder gepflanzt werden können. Jedoch sind bereits Beete rechts und links der Dielentür angelegt und entsprechend ihrem Thema „à la Bauerngarten“ bepflanzt. Natürlich braucht es ohnehin mehrere Jahre, bis das Pflanzenvolk sich eingerichtet hat, alles „eingewachsen“ ist, wie die Gärtner sagen. Aber dann! - wird es draußen Fülle und Pracht bei uns geben.

Die Nordseite des Pastorenhauses wird zu einem „Hortensienhof“ mit Gruppen von Hortensien, vor der besonnten Wand der Heißmangel wird ein Beet voller weißer Rosen entstehen, Bänke werden sich aufreihen, und in dem schönen Bogen des Zauns an der Einmündung Schuster- / Kirchstraße sollen im Halbschatten Stauden ihre Pracht zeigen.

Die Planerin hat dem Projekt den Namen „Sich einander zuwenden“ gegeben. Dieses Motto schlägt sich in Form zugewandter gebogener Beete nieder oder in den Farbbändern, die an der Teppichstange flattern sollen: Bänder mit den Farben unserer Partnergemeinde Ekuthokozeni. Oder an der von Kirchenvorstand Heiko Böhling geplanten Feuerstelle an der Haus-Nordseite. Oder in - weitgehend mobilen - Sitzmöbeln, die zu Gruppen nach jeweiligem Bedarf aufgestellt werden können. Oder im Schmetterlingsstrauch und blühenden Blumen, die Insekten und Bienen anziehen werden. Auch andere kleine Tierchen werden sich dann hoffentlich in dieser Anlage einfinden und letztlich auch Menschen, und sei es, dass sie staunend über den Zaun blicken. Denn wo gibt es heute noch blühende Gärten? Das prächtige Beet von Günter Winkelmann, Schusterstraße, wird oft mit Begeisterung betrachtet. So etwas wird es also in den nächsten Jahren auch im Pastorenhaus-Garten geben.

Auch passt das Motto „Sich einander zuwenden“ zu uns Christen, denn ein zentraler Bestandteil des Christentums ist die Gemeinschaft, immer wieder betont von Jesus.

Verhalten wir uns auch heute nach seiner Aufforderung, Gemeinschaft zu leben; der Pastorengarten soll dazu beitragen.

Eigentlich war die Gartenbau-Firma unseres Gemeindemitglieds Martin Hasekamp bis Sommer verplant, aber mit deutlichem Engagement haben Hasekamp und Mitarbeiter Günter Windeler die sofort erforderlichen Arbeiten doch bis zum 1. Mai ausgeführt. Danke!

Und pünktlich am 1. Mai fand sich auch die künftige „Garten-Truppe“ zusammen, die diesen Pastorenhaus-Garten mit anlegen und unterhalten wird. Wie das Foto von Gerd Viebrock zeigt (von rechts nach links) sind dabei: Hannah Lena Rott, Dirk Wischer, Irmgard Hugenroth, Dirk Meyer, Hartmut Gerken, Torsten Matschull, Barbara Hartz-Bentrup und (nicht auf dem Foto) Elma Ringmann.

Wer schenkt uns Gartengeräte?

Für das Garten-Projekt können wir gut erhaltene und funktionsfähige Geräte gebrauchen: Spaten, Hacke, Gießkanne, Schubkarre, Fächerbesen, kleine Pflanzschaufel, Körbe, Rosenschere, Astschere, Säge, Schlauch und Harke. Bitte sprechen Sie Barbara Hartz–Bentrup, Tel. 78 90 50, an.

Wir freuen uns, wenn Sie zu unserer Ausstattung beitragen.

Die Garten-Truppe

PS.: Spontan schenkte Marie Schneemann uns Stauden und Dr. Walter Vorderstraße die ersten drei Gartengeräte. Danke!