Ein Jahr in Fischerhude

Nachricht 24. Januar 2026

Verrückt, wie schnell doch die Zeit vergeht!

Vor gut einem Jahr habe ich mein Vikariat in Fischerhude gestartet. Aus der großen Stadt Leipzig ging es zurück aufs Land, was für mich zwar nicht neu ist, aber doch erstmal ein Einschnitt war – nicht nur örtlich, sondern auch durch den Start ins Berufsleben nach dem Studium. Umso mehr freue ich mich darüber, dass ich so freundlich aufgenommen wurde von Silke, vom Kirchenvorstand, den Kolleginnen und Kollegen aus der Region und den zahlreichen Ehrenamtlichen und Gemeindegliedern. Danke!

Am Anfang führte ich zahlreiche Gespräche mit unseren Kirchenvorstandsmitgliedern, den Bürgermeistern aus Ottersberg und Fischerhude und manchen Ehrenamtlichen. Ich erfuhr Gründe für das Engagement und dass sich die Menschen gerne für den Ort beziehungsweise die Gemeinde einsetzen. Zudem besuchte ich einige Gruppen und Kreise und begleitete Silke bei ihren Terminen und ihrer Arbeit.

Schnell wurde ich dann selbst tätig. Gerne erinnere ich mich an meine ersten Predigten beim Tischabendmahl an Gründonnerstag und an Ostern zurück und an meinen ersten eigenständig durchgeführten Gottesdienst an Exaudi. Gerne feiere ich Gottesdienste und Andachten in Fischerhude und freue mich über die singstarke Gemeinde!

Erste Trauerfeiern und Taufen beim Taufgottesdienst an der Wümme waren für mich neue, aber auch sinnstiftende Erfahrungen. Nach und nach lernte ich so die Gemeinde und die Quelkhorner und Fischerhuder kennen. Nach wie vor bin ich beeindruckt über das Engagement für die Kirchengemeinde im Ort.

Gerne kooperiere ich auch mit den anderen Kirchengemeinden der Region wie zum Beispiel bei der Oytener Konfi-Freizeit nach Oese, einem Valentinstags-Gottesdienst in Ottersberg oder bei der musikalischen Begleitung des Vorstellungsgottesdienstes der Konfis aus Otterstedt.

Im vergangenen Herbst war ich für mein Schulpraktikum an der Grundschule Fischerhude. Das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Religionsunterricht, die Offenheit und Neugierde für das Fach und die tollen Begegnungen lassen mich freudig auf diese Zeit zurückblicken.

In den Herbstferien war dann die große Konfitour der Kirchengemeinden der Region nach Damme, was auch ein tolles Erlebnis war; und ich bin schon auf die kommenden Konfirmand*innen-Freizeiten gespannt.

Ich bin dankbar, dass ich meine Erfahrungen aus der Kinder- und Jugendarbeit bei den Bibelkids und in der Konfirmand*innen-Arbeit einbringen kann.

Ich freue mich auf die kommende Zeit und hoffe, noch Ideen umsetzen zu können, die in meinem Kopf rumschwirren … und gleichzeitig drängt leider auch die Zeit. Denn durch die immer wiederkehrenden Studienwochen im Predigerseminar Loccum oder an anderen Orten (und ich hab ja auch mal Urlaub …), ist die tatsächliche Zeit in der Gemeinde auch begrenzt.

Danke für die wertschätzende und liebe Aufnahme in der Kirchengemeinde! Ich freue mich auf das kommende Jahr bei euch und auf alle weiteren Begegnungen.

Bleiben Sie / Bleibt behütet. Ihr/Euer Dominik Wolters