„Ex profundis desperationis ad sidera“
Ein chormusikalischer Weg vom Dunkel zum Licht zu einer außergewöhnlichen musikalischen Reise durch fünf Jahrhunderte lädt der Fischerhuder Kammerchor „CANTEMUS“ unter der Leitung von Florian Baumann am
20. September 2026 um 18.00 Uhr in die Liebfrauenkirche in Fischerhude ein. Unter dem tiefgründigen Titel „Ex profundis desperationis ad sidera“ (Aus den Tiefen der Verzweiflung zu den Sternen) erklingt ein dichtes, rund einstündiges A-cappella-Programm, das die existentielle Klage des Menschen in unerschütterlichen Trost verwandelt. Der erste Teil des Abends widmet sich der historischen und persönlichen Klage. Mit den hochexpressiven, klanglich schmerzhaften Werken von Tomás Luis de Victoria und Carlo Gesualdo wird das Publikum in die musikalische Welt der Renaissance entführt. Es folgt das monumentale Herzstück des Konzerts: Felix Mendelssohn-Bartholdys doppelchörige Choralmotetten „Mitten wir im Leben sind“ und „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“. Mendelssohn nutzt hier meisterhaft eng geführte Chromatik und die Achtstimmigkeit, um die menschliche Angst vor der Vergänglichkeit physisch im Raum spürbar zu machen. Mit Mendelssohns strahlendem „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ gelingt dem Chor der emotionale Befreiungsschlag. Der Blick weitet sich spürbar nach oben in den Kosmos, wenn Robert Schumanns spätromantisches Werk „An die Sterne“ erklingt. Im letzten Teil des Konzerts weicht die Schwere einer Schwerelosigkeit und zeitlosem Frieden. Mit Werken der Spätromantik (Charles Villiers Stanford) und moderner zeitgenössischer Chormusik von Kim André Arnesen, Þorkell Sigurbjörnsson und Dan Forrest entlässt der Chor sein Publikum mit einem Gefühl von tiefer Geborgenheit und transzendenter Ruhe.
20. September 2026 um 18.00 Uhr in die Liebfrauenkirche in Fischerhude ein. Unter dem tiefgründigen Titel „Ex profundis desperationis ad sidera“ (Aus den Tiefen der Verzweiflung zu den Sternen) erklingt ein dichtes, rund einstündiges A-cappella-Programm, das die existentielle Klage des Menschen in unerschütterlichen Trost verwandelt. Der erste Teil des Abends widmet sich der historischen und persönlichen Klage. Mit den hochexpressiven, klanglich schmerzhaften Werken von Tomás Luis de Victoria und Carlo Gesualdo wird das Publikum in die musikalische Welt der Renaissance entführt. Es folgt das monumentale Herzstück des Konzerts: Felix Mendelssohn-Bartholdys doppelchörige Choralmotetten „Mitten wir im Leben sind“ und „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“. Mendelssohn nutzt hier meisterhaft eng geführte Chromatik und die Achtstimmigkeit, um die menschliche Angst vor der Vergänglichkeit physisch im Raum spürbar zu machen. Mit Mendelssohns strahlendem „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ gelingt dem Chor der emotionale Befreiungsschlag. Der Blick weitet sich spürbar nach oben in den Kosmos, wenn Robert Schumanns spätromantisches Werk „An die Sterne“ erklingt. Im letzten Teil des Konzerts weicht die Schwere einer Schwerelosigkeit und zeitlosem Frieden. Mit Werken der Spätromantik (Charles Villiers Stanford) und moderner zeitgenössischer Chormusik von Kim André Arnesen, Þorkell Sigurbjörnsson und Dan Forrest entlässt der Chor sein Publikum mit einem Gefühl von tiefer Geborgenheit und transzendenter Ruhe.
Der Eintritt ist frei – über Spenden freuen wir uns!