Danke

  •  an die Konfirmierten für ein tolles Jahr,
  •  an den Elternchor für berührende Musik,
  •  an das „Blumenteam“ für eine einfallsreich geschmückte Kirche,
  •  an den Posaunenchor, Ute Janßen-Vogt an der Orgel, den Gospelchor und den Chor Cantemus für die musikalische Bereicherung,
  •  an den Kirchenvorstand für die unterstützenden Hände und guten Worte,
  •  an die vielen Menschen im Hintergrund,
  •  an die Festgemeinde, die Anteil genommen hat.

Es waren wunderschöne Konfirmationsgottesdienste!
                                                         Pastorin S. Kuhlmann

Konfirmation am 10. Mai

Bei herrlichem Wetter feierten wir unsere erste Konfirmation in diesem Jahr.

Hier schon mal ein paar Schnappschüsse. (Fotos bitte anklicken)

Konfirmation am 13. Mai

... und wieder hatten wir strahlendes Wetter

Konfirmationen an Christi Himmelfahrt und am Sonntag Exaudi

Sonne, Sonne und nochmals Sonne. An beiden Tagen strahlte sie mit dem blauen, wolkenlosen Himmel um die Wette. Auch unsere Konfirmanden strahlten. Pastorin Kuhlmann strahlte ebenfalls und der Kirchenvorstand freute sich mit. Wir hatten uns wie immer beim Pfarrbüro vor dem Kindergarten getroffen. Aufregung mischte sich mit Vorfreude. Fotos wurden gemacht, Kleider und Anzüge ein letztes Mal gerichtet. Schnell noch ein Schuhband zugebunden und dann die Haare. Meistens verhält sich die Frisur nicht so wie gewünscht. Schnell noch eine Locke gebändigt und dann stellten wir uns alle im Kreis auf und beteten für diesen Tag.
Posaunenklänge drangen zu uns. Es war Zeit, wir machten uns auf den Weg.
Die Glocken fingen an zu läuten und wir schritten auf die Kirche zu. Vorbei am Posaunenchor, der uns so schön begleitet hatte. Er wurde abgelöst von der Orgel. Mit ihren Klängen betraten wir die Kirche. Viele Menschen warteten schon.
Sie alle waren gekommen, um gemeinsam mit den Konfirmanden diesen besonderen Tag zu begehen.
Das erste Lied wurde gesungen: „Geh aus mein Herz und suche Freud“. Wir beteten den Psalm 139 und hörten die Lesung, Johannes 15, Vers 9 bis 16. „Gnade sei mit euch und Friede von Gott.“ So begann unsere Pastorin ihre Predigt. „Jeder Mensch ist einzigartig. So viele Menschen gibt es auf der Erde aber jeder hat seinen eigenen unverwechselbaren Fingerabdruck. So wie du: Malin, Sara, Matti, Nick, Vanessa. Die Zeichnung deiner Augen: Max, Justus, Beeke, Lilly, Pia, Noah, Tjark, Jost. Die Besonderheiten deiner Gedanken: Vincent, Nike, Elenor, Mirko, Hanna und Kaja. Nie war einer so wie du. Niemand anders sieht die Welt so wie du, keiner hört die Dinge wie du sie hörst und nie ist jemand deinen Weg gegangen. Jeder ist in der Tiefe seiner Seele unendlich wertvoll. Davon sind wir Christen zutiefst überzeugt.“
Wir hörten die Geschichte von der Welt an sieben Tagen. Es entstand Rhythmus und Struktur. „Lasst uns danken für das, was wir haben: Am Montag für das Licht, am Dienstag für Himmel und Erde, für Land und mehr und Bäume und Tiere, am Samstag für uns und am Sonntag lasst uns ruhen und genießen und fröhlich sein. Ein Tag soll sein, an dem du nicht arbeitest, du nicht und deine Kinder nicht und deine Tiere nicht, als Erinnerung an das Paradies und als Wertschätzung für das Leben.“
Frau Kuhlmann sprach über Jakob und Mose. Beide haben völlig verschiedene Lebenswege und finden nach Flucht, Entbehrung, oft ohne Hoffnung, doch ihre Bestimmung.
„Leicht wird euer Weg nicht, das hat Gott nie versprochen. Vielleicht ist das Schwere notwendig, damit wir wachsen und uns entwickeln. Vielleicht werden wir erst durch schwere Erfahrungen überhaupt zu dem, was wir sein sollen. Gott sagt: Ich bin bei dir bis ans Ende der Welt, ich gehe mit dir, auch durch die Hölle. Das wünschen wir euch an diesem Tag: Das Gott euch segne, das euer Leben gelingt.“
„Jesus war der Überzeugung, es gibt ein Reich Gottes, das beginnt, wo wir einander mit Wertschätzung begegnen. Wir brauchen viel mehr Liebe in der Welt. Hass gibt es genug. Jesus hat die Botschaft verbreitet, dass Gott zu jedem Menschen Ja gesagt hat. Nun sagt ihr Ja zu euch selbst, Ja zu Gott, Ja zum Glauben und zu eurer Kirche, Ja zu dem Weg, auf dem ihr seid. Wenn das kein Grund ist, dankbar und fröhlich zu sein!“
Nach der Predigt kamen die Konfirmanden in kleinen Gruppen zum Altar und unsere Pastorin stellte die Konfirmationsfrage, die mit einem kräftigen „Ja, mit Gottes Hilfe“ beantwortet wurde. Der Segen wurde gesprochen, Urkunden und Kreuze verteilt und dann feierten die nun konfirmierten gemeinsam mit ihren Eltern, Paten, der Gemeinde und der ganzen Christenheit auf Erden das Abendmahl. Mit Dankgebet und Segen endeten diese festlichen Gottesdienste.
Festlich war auch die Musik, die wir an beiden Tagen genießen durften: Der Gospelchor Living Voices bot uns das fröhliche „Whahamba Nati“ und „Let us break bread together“ und der Chor Cantemus „If Music be the food of love“ und „If ye love me“. Der Elternchor und Ute Janßen-Vogt an der Orgel rundeten den Wohlklang ab. Draußen vor der Kirche warteten auf uns die strahlende Sonne und der strahlend blaue Himmel.

                                                                M. Banehr