Neues aus dem Kindergarten

Wir brauchen Platz

Von 1970, bei Gründung des Ev. Kindergartens Fischerhude, übrigens der erste Kindergarten im Flecken (2020 haben wir 50-jähriges Jubiläum) bis 1995 wurden in unserer Kindertageseinrichtung Kinder in drei Gruppen betreut. Im Flecken Ottersberg gab es bis 1995 nur die drei evangelischen Einrichtungen in Ottersberg Mitte, Otterstedt und Fischerhude.
1995 begann der Flecken Ottersberg mit dem Ausbau eigener kommunaler Einrichtungen, so entstand 1995 die Kindertageseinrichtung in Quelkhorn. Für uns die Möglichkeit unseren Kindergarten in Fischerhude um eine Gruppe zu verkleinern, und so mehr Platz für eine Werkstatt und einen Bewegungsraum zu schaffen. Es war eine gute Entscheidung.
Auf kommunaler Ebene sind inzwischen die Einrichtungen in Posthausen und Ottersberg Bahnhof dazu gekommen. Zusammen mit dem Waldorf Kindergarten und bald auch mit dem Bauernhofkindergarten arbeiten wir im FLEKKI Arbeitskreis eng zusammen. Jetzt aber ist es an der Zeit, im evangelischen Kindergarten Fischerhude wieder Platz zu schaffen für eine dritte Gruppe, denn wir platzen aus allen Nähten und es gibt soooooo viele Kinder, die mit uns gemeinsam spielen und lernen wollen.
Im Moment arbeiten wir mit Hochdruck, gemeinsam mit den kommunalen Vertretern aus dem Rathaus in Ottersberg, an einer Lösung bis zum August 2017.
                                                                                Ch.L.

Hallöchen, wir brauchen Sie-Ja Sie!

Seit vielen Jahren, wir wissen gar nicht mehr seit wann eigentlich, gibt es in unserem Kindergarten unseren Lese-Opa, unsere Stick-Rita und unsere Werkstatt-Opas Gerd und Wolfgang. Unsere vier ehrenamtlichen Mitarbeiter sind immer zur Stelle, gut gelaunt und von den Kindern heiß erwartet und geliebt. Auch unsere Eltern haben das Geschehen aufmerksam verfolgt und so kamen die Anfragen, ob es nicht noch mehr interessierte Damen und Herren in Fischerhude gibt, die ihre Zeit an Eltern und Kinder verschenken könnten. Kurz gesagt, wir suchen Vize Omas und Vize Opas, die als Babysitter am Abend, oder auch mal am Nachmittag Zeit mit Kindern verbringen wollen. Vor allem für die Eltern und Kinder, die ihre eigenen Großeltern weit entfernt haben.
Sollten wir mit diesem Aufruf voll ins Schwarze getroffen haben, so verlieren Sie keine Zeit und melden sich bei uns im Kindergarten, entweder unter der Tel. Nr. 789242 oder ganz modern, unter unserer E-Mail – Adresse
christa.lechtleitner@ich-will-keinen-spamevlka.de

Unserem Werkstatt Opa Gerd Viebrock

an dieser Stelle noch mal ein dickes Dankeschön für die viele Zeit, gute Tipps, viele viele viele Reparaturen, Gartenhaus Aufbau und und und! Gerd ist nämlich ab 01.01.2017 im Kindergartenruhestand!
Lieber Gerd, bleib gesund und froh – wir sehen uns trotzdem.

                                                                                      Ch.L

Waldtage im Winterwald

Endlich ist wieder Dienstag! In Schneeanzügen stehen die Kinder am Gartentor des Kindergartens. Gemeinsam fahren wir in den Wald, in dem wir den heutigen Kindergartentag bis zum Mittagessen
verbringen werden. Hart gefrorene Erde, Schneereste auf den Feldern, graubedeckter Himmel - so präsentierte sich unser erster Waldtag im Januar. Mit Schneeanzug, Mützen, Handschuhen, warmem Schal - so begegneten wir diesem Wintertag. Die Freude der Kinder war groß, als sie am Treffpunkt am Waldrand, dickes Brucheis einer Pfütze entdeckten. Was konnte man alles darin erblicken.
Eingefrorene Eichenblätter, Grashalme und kleine „Blasen“. Und was für herrliche Bausteine waren das! Wir gestalteten aus diesem Eisbruch unseren Morgenkreis, der je nach Jahreszeit immer wieder
unterschiedlich aussieht. Nach unserem Morgenspruch und einer Wetterbetrachtung, sowie den Blick zu den „Windkindern“ (die an diesem Morgen schliefen) gingen wir Richtung Osten. Unterwegs
überquerten wir einen Maisstoppelacker, der noch mit Schnee bedeckt war. Wie auf einer Landkarte konnten wir unzählige Spuren von Tieren entdecken. Wir folgten ihnen und sahen immer wieder, dass die Tiere nach den Resten von Maiskörnern unter der Schneedecke gewühlt hatten. Die Kinder konnten verstehen, dass der Winter, wenn er mit Eis und Schnee kommt, für die Tiere eine Not ist. Wo gibt es etwas zum Fressen? Hängen noch Beeren vom letzten Herbst an Sträuchern? Oder kann noch eine Eichel aus der Erde heraus gewühlt werden?
Nach dem vielen Entdecken sind wir selber hungrig geworden und suchten uns einen Lagerplatz am Waldrand nahe bei unserer „Elfenwiese“. Wir hielten unser Frühstück kurz, denn die Kälte machte
sich durch das Nichtbewegen bemerkbar. Kalte Hände wurden durch einen warmen Becher mit Tee wieder warm. Als wir dann alle unsere Rucksäcke wieder aufgesetzt hatten, stromerten wir am Waldrand übers Feld. Etwas in weiterer Entfernung hatte uns neugierig gemacht. Als wir näherkamen, sahen wir eine große, große Pfütze. Und diese war zugefroren! Sie lag vor uns glatt und glänzend. Unter großem Jauchzen schlidderten und rutschten wir über die Eisfläche. Wir machten auch die Erfahrung, wie hart das Eis ist, wenn man darauf fällt. Doch der Schmerz war schnell überwunden, denn es war einfach zu einladend, sich dem ausgelassenen Spiel der Freunde
anzuschließen. Die Kinder nahmen die Stimmung dieses Wintertages deutlich wahr. Die Natur in ihrer Kargheit, keine Blume, kein Blatt, kein Käfer, keine Schnecke, kein Schmetterling, kein Vogel, der
singt. Wo war alles? Alles war leer, wie tot. Doch es ist nur ein Schlafen. An den Zweigen der Sträucher sahen wir die fest geschlossenen Knospen der Blätter, die nur auf die Frühlingssonne
warten.
So werden wir dann eines Tages aus frischen grünen Blättern unseren Morgenkreis legen und der Üppigkeit des Frühlings mit Duft, Farbe und Klang begegnen. Und uns dann noch einmal an diesen Wintermorgen mit Eis und Schnee zu erinnern.

                                                                        Andrea Ehrenfried

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Kindertagespflege Zwergenstube